Corona: Alain Berset besucht Impfzentrum in Basel

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Play VideoBerset zu Besuch in Basel: «Müssen wohl keine weiteren Massnahmen diskutieren»(01:55)28.12.2020, 17:28 Uhr

Berset zu Besuch in Basel«Bundesrat muss wohl keine weiteren Massnahmen diskutieren»

Heute Mittag öffnet in Basel das erste Impfzentrum in der Schweiz. Bundesrat Alain Berset war vor Ort. Der Gesundheitsministser zeigte sich «verhalten optimistisch» über die derzeitige Lage. 93 Kommentare

  • KEYSTONEDer Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger zeigt Bundesrat Alain Berset eine Packung Impfdosen.1/7Der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger zeigt Bundesrat Alain Berset eine Packung Impfdosen.
  • KEYSTONE-SDA.CHEngelberger und Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann hatten Berset am Montagmorgen eine Führung durch das neue Impfzentrum in Basel gegeben.2/7Engelberger und Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann hatten Berset am Montagmorgen eine Führung durch das neue Impfzentrum in Basel gegeben.
  • KEYSTONEEs befindet sich in einer Messehalle.3/7Es befindet sich in einer Messehalle.
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  • KEYSTONEEine Verschärfung der Massnahmen steht laut ihm derzeit nicht zur Diskussion.7/7Eine Verschärfung der Massnahmen steht laut ihm derzeit nicht zur Diskussion.

Die Termine waren innert kürzester Zeit ausgebucht. Ab heute Mittag können sich im Kanton Basel-Stadt Seniorinnen und Senioren über 75 Jahren und Personen, die an einer chronischen Krankheit leiden, gegen das Coronavirus impfen lassen.

Das Impfzentrum in der Messe Basel ist das erste seiner Art, das in der Schweiz die Tore öffnet. 1900 Personen sollen hier in den ersten drei Betriebstagen geimpft werden. Später sollen dann auch – wie in anderen Kantonen – mobile Equipen zum Einsatz kommen, die in Alters- und Pflegeheimen impfen. Nebst Basel-Stadt legen heute auch Baselland, Freiburg, Neuenburg, Wallis und Genf mit der Impf-Aktion los.

Berset zu Besuch in Basel

An der Eröffnung des Impfzentrums in Basel war heute auch Gesundheitsminister Alain Berset (48) dabei. Nach einer Führung durch das Impfzentrum und einem Besuch der Intensivstation am Unispital trat er gemeinsam mit dem kantonalen Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (45) vor die Medien.

Berset äusserte sich «verhalten optimistisch» zur gegenwärtigen Entwicklung. Er betonte aber auch, dass nun, direkt nach den Festtagen, eine Lageeinschätzung schwierig sei. So haben sich weniger Menschen testen lassen und die Fälle werden verzögert gemeldet. Zudem wird man frühestens in einer Woche sehen, welche Auswirkungen die Feiertage auf die Ausbreitung des Virus haben.

Keine Verschärfung der Massnahmen in Aussicht

Zudem machte der Gesundheitsminister klar, dass ihm die aktuellen Mutationen des Coronavirus Sorge bereite. Man habe einen Vorteil, wenn man nun sehr rasch handle, um die Verbreitung der neuen Mutationen zu bremsen, sagte er. «Jeder Fall, den man heute verhindern kann, wird Hunderte oder Tausende von Fällen in zwei oder drei Monaten verhindern.»

Der Bundesrat trifft sich am Mittwoch wieder zur wöchentlichen Sitzung. Eine Verschärfung der Massnahmen ist laut Berset derzeit nicht vorgesehen. Man müsse «wohl keine weiteren Massnahmen diskutieren», so der Gesundheitsminister. Die Mutationen machten es aber wichtiger denn je, dass man sich an die derzeit geltenden Regeln halte.

Berset und Engelberger unterstrichen zudem die Wichtigkeit der Impfung. Sie brächte «eine ganz neue Perspektive», sagte der Basler Regierungsrat und Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren. Er zeigte sich überzeugt: «Mit der Impfung werden wir die Covid-Krise überwinden.» Auch Berset betonte, dass die Impfung ein «Game-Changer» sein könne.

«Ich werde mich impfen lassen, sobald es möglich ist»

Bis es so weit ist, wird es allerdings noch dauern. Derzeit sind erst wenige Impfdosen verfügbar. So richtig kommt die Impf-Aktion erst nächstes Jahr in Gang.

Auch Bundesrat Berset muss sich gedulden. «Ich werde mich selbstverständlich impfen lassen, sobald es möglich ist», sagte er auf eine entsprechende Frage. Zuerst sind nun aber die besonders gefährdeten Gruppen dran. (lha)11:42 Uhr

Wann wird zweiter Impfstoff zugelassen?

Zuletzt wird die Frage gestellt, wann weitere Impfstoffe zugelassen werden dürften. Die Verfahren würden bei Swissmedic laufen, sagt Berset. Er verweist aber auf deren Unabhängigkeit vom Bund. Man hoffe, dass weitere Impfstoffe bis Ende Januar eine Zulassung haben.11:34 Uhr

Verwirrung um Altersgrenze beim Impfen

Beim Lancieren der Impfkampagne hatte Basel-Stadt noch gesagt, dass sich Leute über 65 Jahren zuerst impfen lassen können. Später hat der Kanton diese Voraussetzung dann angepasst und die Altersgrenze auf 75 angehoben. Lukas Engelberger entschuldigt sich für die entstandene Unklarheit. Er begründet die Anpassung damit, dass es vonseiten des BAG Präzisierungen gab. Selbstverständlich habe man aber Personen unter 75, die sich bereits für die Impfung angemeldet hatten, nicht wieder ausgeladen. 11:29 Uhr

Keine Verschärfungen in Aussicht

Ein weiterer Journalist fragt, ob es denn möglich ist, dass am Mittwoch Verschärfungen beschlossen werden. Berset sagt dazu: «Bei der Bewältigung einer Krise ist nie etwas aus Prinzip ausgeschlossen. Wir müssen eine absolute Flexibilität gewährleisten.» Aufgrund der heutigen Situation müsse man aus seiner Sicht aber keine weiteren Massnahmen diskutieren, sagt der Bundesrat. Es sei aber noch wichtiger als bisher, sich an die geltenden Massnahmen zu halten.11:20 Uhr

Das sagt Engelberger Impfskeptikern

Werden Sie sich impfen lassen, Herr Berset? Der Gesundheitsminister beantwortet die Frage mit einem klaren Ja. «Ich werde mich selbstverständlich impfen lassen, sobald es möglich ist.»Auch der Basler Gesundheitsdirektor Engelberger sagt, er werde sich natürlich impfen lassen. Zudem wendet er sich an Impfskeptiker: «Die Impfung ist freiwillig und bleibt es auch», betont er. «Es ist ein Angebot. Man ist aber gut beraten, das Angebot ernsthaft zu prüfen.» Zudem bittet Engelberger um Vertrauen in Bezug auf die Zulassung der Impfstoffe. «Wir haben eine sehr strenge Zulassungsbehörde in der Schweiz.»Im Moment spreche zudem nichts dafür, dass die Impfung nicht gegen die mutierte Variante des Virus wirken würde, sagt Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit auf eine Nachfrage eines Journalisten.11:13 Uhr

«Anzahl Dosen sehr limitiert»

Eine Journalistin fragt, weshalb Personen, welche Risikopersonen betreuen, sich noch nicht impfen lassen können. Engelberger verweist hier auf die Impfstrategie des Bundes. Mathys vom BAG sagt: «Wir müssen uns noch einmal klarmachen, die Anzahl Dosen, die hier sind, sind in einem ersten Schritt sehr limitiert.» Die Reihenfolge, die man gewählt habe, werde als die effektivste beurteilt. 11:09 Uhr

Untergetauchte Touristen: «Das ist natürlich ein Problem»

Eine weitere Frage betrifft die britischen Touristen in Verbier, die nach der Quarantäne-Anordnung untergetaucht sind. «Das ist natürlich ein Problem», sagt Berset. Man müsse aber auch sehen, dass man innert kürzester Zeit habe Massnahmen treffen müssen. Das sei nicht einfach. Auch Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung beim BAG, äussert sich noch zu den Corona-Mutationen. Man wisse, dass sich die mutierte Variante des Virus besser übertrage. Sonst wisse man aber noch sehr wenig. Dass die mutierte Variante des Virus, die in Grossbritannien entdeckt worden ist, besonders unter Jungen zirkuliere, das sei bisher nur eine Hypothese.11:04 Uhr

Mobile Impf-Equipen folgen

Im Gegensatz zu anderen Kantonen startet Basel mit einem Impfzentrum und nicht mit mobilen Impfequipen in Alters- und Pflegeheimen. Engelberger begründet das damit, dass die organisatorischen Vorbereitungen in den Pflegeheimen noch ein paar Tage benötigen würden. Dann ist aber auch in Basel geplant, dass Impfteams direkt in Altersheime gehen. 11:03 Uhr

Ab 4. Januar wird Impfung digital registriert

Ein Journalist stellt eine Frage zum elektronischen Impfausweis. Anne Lévy, Chefin des Bundesamts für Gesundheit, sagt, dass der digitale Impfausweis für die Covid-Impfung spätestens auf 4. Januar parat sei. 11:00 Uhr

«Entwicklung macht uns Sorgen»

Engelberger und Berset beantworten nun Fragen der Journalistinnen und Journalisten. Berset äussert sich noch einmal zum Thema Corona-Mutationen. «Es ist eine Entwicklung, die uns Sorgen macht. Wenn wir diese Mutation bremsen können, wird uns das sehr stark helfen in den nächsten Wochen und Monaten.» Er zeigt sich aber weiterhin von den derzeit geltenden Massnahmen überzeugt. 10:57 Uhr

«Impfung kann ein Game-Changer sein»

In Bezug auf die Impfaktion hätten sich die Kantone «sehr stark bemüht», sagt Berset. Berset wiederholt noch einmal die Strategie, welche der Bund dabei verfolgt. «Noch einmal zur Erinnerung: Diese Impfung ist gratis!» Und sie sei selbstverständlich freiwillig. Aber, sagt Berset, die Impfung sei sehr wichtig. Sie könne ein «Game-Changer» sein. Auch das Testen sei weiterhin enorm wichtig, betont Berset zudem. 6 weitere EinträgePubliziert: 28.12.2020, 09:55 UhrZuletzt aktualisiert: 28.12.2020, 17:28 UhrTop VideosRöstigraben wegen MassnahmenDiese Kantone sagen Ja zum LockdownDas Jahr 2020 auf Blick TV«Black Lives Matter» bewegt die WeltSolothurner Beizer Paul Flück«Co-co-Corona»-Wirt kommt vom Spital in den LockdownVorschlag von ProfessorWer sich impfen lässt, soll 1000 Franken erhaltenEmpfohlene ArtikelWann geht es los?So impft Ihr Kanton!Ab dann gehts losManche Kantone impfen schneller als erwartet!Epidemiologe Richard NeherDarum ist die Mutation gefährlichLive auf Blick TVBerset zum Ski-Streit«Die Schweiz reagiert nicht auf Druck anderer Länder»Alle KommentareEinloggen und einen Kommentar schreiben…erich schweizer16:21 UhrDie Massnahmen sind total übertrieben, einfach lächerlich und kontraproduktiv Fitnesscenter zu schliessen und Sport zu verbieten mit Ausnahme von Skifahren.54100MeldenAntwortenReto Müller16:10 UhrSorry, aber der gesamte Bundesrat gehört weg! Wenn er keinerlei Regierungsverantwortung mehr übernehmen will, soll er den Platz räumen und geschlossen zurücktreten! Das Debakel in Verbier war absehbar, für jedermann, nur nicht für unsere Landesregierung. Ausreden, Ausreden und nochmals Ausreden. Verschärfungen zieht man nicht in Betracht, also bleiben diese unsäglichen Skigebiete weiterhin offen. Sogar die Skigebiete im Wallis, allen voran Verbier, kommen ohne Konsequenzen davon 😦 Ab soviel Wegschauen und Betriebsblindheit kann man nur noch ungläubig den Kopf schütteln.122000MeldenAntwortenErnst Tschumi15:26 UhrVon den Jungen wird Solidarität gefordert, aber sind wir Alten auch solidarisch mit den Jungen ? Die Jungen sind mehrfach bestraft: – Müssen am meisten Einschränkungen erleiden – Müssen für die Schulden aufkommen, die wir ihnen hinterlassen – Sind am meisten von Arbeitslosigkeit betroffen. – Durch Schulschliessungen wird die Bildungsungleichheit noch grösser.116100MeldenAntwortenSarah Faoro14:49 UhrAlso mal ehrlich ich dachte immer man wolle eine Dritte Welle vermeiden !!! Also wollten Bundesräte die schulen am 3 Jan und 10. Januar Öffnen!!! Genau dann wenn die Familien von denn Ferien nachhause kommen … toll ganz toll1. Gibt es auch Lehrer die vorerkrankungen haben und noch nicht geipft wurden da sie noch nicht 75 .sind , Kinder können auch krank werden oder übertragen. Also bitte Kopf einschalten und die Schulen geschlossen lassen . Bis Februar . Auch wenn das vielen Familien nicht passten wird. Hier geht es immerhin um KINDER…..2841411MeldenAntwortenKaty Müller16:32 UhrKopf einschalten? Dass das bei den 28 Kommentatoren, die den Blitz für sich sprechen lassen, schon nicht klappt, macht mich wütend. Es gibt einfach noch Leute, für die Corona eine kleine Grippe ist – bis aus dem Umfeld jemand erkrankt oder stirbt.14000MeldenAntwortenEinloggen und eine Antwort schreiben…Claudio Marugg14:03 UhrDie Schweizer Regierung wird jetzt auf nichts mehr reagieren, komme da noch was wolle. Die Impfung ist nun da und damit die positive Veränderung des COVID-19 Problems in der CH.2816901MeldenAntwortenWeitere Kommentare anzeigenMeistgelesen

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